Michael Koflers Blog
NFS-Verzeichnis nutzen
Die NFS-Kommunikation zwischen Mac OS X und Linux funktioniert problemlos, sofern man bei der Konfiguration des NFS-Servers an die Option insecure denkt.
NFS ist eine simple und effiziente Möglichkeit, um die Dateien meines Linux-Server auch unter Mac OS X zu nutzen. Um ein NFS-Verzeichnis einzubinden, führen Sie am einfachsten im Terminal die beiden folgenden Kommandos aus:
$ sudo mkdir /verzeichnis
$ sudo mount nfsservername:/nfsverzeichnisname /verzeichnis
(Es gibt auch Wege, das über die Benutzeroberfläche zu erledigen, die habe ich aber noch nicht ergründet. Schneller als mit diesen zwei Kommandos wird es kaum gehen ...)
Wenn mount die lapidare Fehlermeldung operation not permitted liefert, müssen Sie am Linux-Server in die Datei /etc/exports die Option insecure einbauen. Mac OS X nutzt zur NFS-Kommunikation nämlich Portnummern > 1024, was unter Linux standardmäßig nicht vorgesehen ist. /etc/exports muss also wie das folgende Beispiel aussehen:
# Datei /etc/exports auf einem Linux-NFS-Server
/verzeichnis 10.0.0.0/24(rw,async,no_subtree_check,insecure)
Damit die Änderungen wirksam werden, führen Sie am NFS-Server noch das Kommando exportfs -a aus.