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(10. Jan 2012)
Linux 2012
Die 11. Auflage meines Linux-Standardwerks ist erschienen! Linux 2012 ist aktuell zu Ubuntu 11.10, Fedora 16 und openSUSE 12.1. Laden Sie die 100-seitige Leseprobe herunter!
(30. Nov 2011)
OS X Lion
Endlich erschienen! Das umfassende Handbuch zur einfachen und effizienten Nutzung von OS X Lion.
(22. Nov 2011)
openSUSE-eBook
Das neue eBook zu openSUSE 12.1 beschreibt auf 170 Seiten die Installation, Konfiguration und Nutzung dieser populären Distribution.
(16. Nov 2011)
Linux-2011-Updates

Zum Buch Linux 2011 gibt es bis Ende des Jahres ein kostenloses Update-Service: PDF-Dateien fassen die wichtigsten Neuerungen bzw. Änderungen der aktuellen Versionen von Debian, Fedora, openSUSE und Ubuntu zusammen. Jetzt verfügbar: die Updates zu Ubuntu 11.10, Fedora 16 und openSUSE 12.1.

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Autorenseite von Michael Kofler

10. Dec 2009 |Mac

GUI-Wahnsinn


2000 Pixel bzw. ein halber Meter Abstand zwischen dem Programmfenster und seinem Menü sind ein bisschen viel ...

Apple gilt als das Maß der Dinge, wenn es um die Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen geht (Graphical User Interface = GUI). Aber nicht alles, was sich in der Vergangenheit bewährt hat, ist auch heute noch eine gute Idee. Besonders verrückt ist meiner Meinung nach das zentrale Menü: Es stammt aus einer Zeit, in der Bildschirme so klein waren, dass in der Regel alle Programme in maximierten Fenstern ausgeführt wurden.

Zeitsprung in die Gegenwart: Am Desktop sind heute 24-Zoll-Monitore der Standard, 30-Zoll-Monitore nicht mehr ungewöhnlich. Wenn auf einem solchen Bildschirm der Texteditor in einem kleinen Fenster rechts unten läuft, ist das Menü links oben unerreichbar weit entfernt. Wer da nicht sämtliche Tastenkürzel auswendig kennt, hat verloren! Eine effiziente Nutzung des Menüs ist schlicht unmöglich. (Noch schlimmer ist es, wenn das Programm in einem zweiten Monitor angezeigt wird.)

Ebenfalls enttäuschend: Es ist unmöglich, die Darstellung sämtlicher Oberflächenelemente (Menüs, Dialoge, Fensterinhalt etc.) zu vergrößern. Unter Linux und Windows kann dazu die DPI-Einstellung (Dots per Inch) geändert werden − ein wunderbares Hilfsmittel für alle, die nicht mehr so gut sehen oder deren Bildschirm zu weit entfernt aufgestellt ist. Apple hat eine vergleichbare Funktion lange versprochen, aber bisher nicht realisiert. Es gibt zwei Alternativen, die aber beide nicht praktikabel sind: den Bildschirm in einer geringeren Auflösung betreiben (liefert ein vergrößertes, aber unscharfes Bild), oder den Zoom-Modus zu verwenden: Die Vergrößerung wird mit <ctrl>+Mausrad / Touchpad eingestellt. Allerdings ist die Bilddarstellung auch hier ein wenig verschwommen, außerdem geht die Übersicht verloren, weil immer nur ein Ausschnitt des Bildschirms sichtbar ist.

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